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Folgende Themenbereiche haben wir in unser Schulprogramm aufgenommen:

Vorwort

Deutsch

Mathematik

Fächer

Sport

Religion

Sachunterricht

Kunst

Englisch

Musik

Hausaufgaben

 Arbeitsformen im Unterricht

Arbeitsgemeinschaften

Gemeinsamer Unterricht

Vergleichsarbeiten

Außerschulische Lernorte

Feste

 Kooperationspartner

 Förderunterricht/
Sprachförderung

 Die flexible Schuleingangsphase

 Offene Ganztagsschule

Schulzeiten/Pausen

 

Liebe Eltern, liebe Kinder,

bereits im Herbst 1999 haben wir begonnen, unsere Gedanken zum Schulprogramm schriftlich festzuhalten. Da sich jede Schule weiterentwickelt und sich immer wieder etwas verändert, wird sich auch das folgende Skript immer wieder entwickeln und neu strukturieren.

Sie sehen hier einen AUSZUG aus unserem Schulprogramm.
Zu vielen Themenbereichen liegen vom Kollegium erarbeitete Konzepte vor, die wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung stellen, z.B.:

  • Sprachförderkonzept
  • Vertretungskonzept
  • Umweltkonzept
  • Konzept zur Werteerziehung
  • Konzept zum Gemeinsamen Unterricht
  • Konzept unseres Offenen Ganztags
  • Medienkonzept
  • Konzept zur Verkehrs- und Mobilitätserziehung
  • Konzept zur Leistungbewertung

Es gibt immer viel zu tun und wir packen es an!

Stand: August/September 2010

 


Fächer

DEUTSCH


Die Ausgangsschrift für unsere Schulanfänger ist zunächst die Druckschrift. Die Schüler und Schülerinnen lesen und schreiben in Druckbuchstaben, weil diese in der Umwelt der Kinder überall vorkommen und die Druckschrift zunächst leichter zu erlernen ist als eine verbundene Schreibschrift.
Wenn die Kinder in der Druckschrift schreiben können, erlernen sie die Vereinfachte Ausgangsschrift. Der Übergang zu dieser verbundenen Schrift fällt meist nicht schwer: viele Buchstaben ähneln denen der Druckschrift.

Von Beginn an werden die Kinder mit Hilfe der Anlauttabelle motiviert, mit allen Buchstaben umzugehen, erste Wörter zu schreiben, nach und nach eigene kleine Texte zu entwickeln.
Durch die Anlautmethode kommt es sehr schnell zu Erfolgserlebnissen beim freien Schreiben.Die Kinder lernen, aus Situationen heraus Schreibanlässe zu finden, etwas zur Erinnerung festzuhalten, eigene Texte zu erfinden, gelungene Texte zu erkennen und diese auch zu überarbeiten.Im 1. und 2. Schuljahr arbeiten wir mit dem Lehrwerk " Tinto" - in Klasse 1 mit den blauen Büchern, in Klasse 2 mit den grünen. Dieses moderne Werk besteht aus vielfältigen Materialien, die offene Unterrichtssituationen und eine individuelle Lernentwicklung fördern. Unsere Kinder sollen "das Lernen" lernen.

In den 3. und 4. Jahrgängen arbeiten wir mit den " Bausteinen".
Dieses Lehrwerk besteht aus einem Lese- und einem Sprachbuch sowie einem Übungsheft. Es wird ergänzt durch die passenden Sachunterrichtsbücher und bietet eine Verknüpfung der Fächer Deutsch und Sachunterricht. Obwohl Wörterlisten zum Anhang gehören, nutzen wir in den Klassen zusätzlich ein Wörterbuch, damit die Kinder nachschlagen und ggf. ihre Rechtschreibleistung selbstständig überprüfen und verbessern können.

Rechtschreibung und erste grammatische Regeln kommen im Deutschunterricht nicht zu kurz: Vielfältiges Übungsmaterial wie Lernkarteien, etc. steht den Kindern dafür zur Verfügung. Leistungsüberprüfungen finden in differenzierter Form statt. Seit dem Schuljahr 2009/ 2010 verzichten wir - den neuen Richtlinien und Lehrplänen für das Fach Deutsch entsprechend - auf Diktate. Die Zensur im Fach Rechtschreiben ( Kl. 2 bis 4 ) entsteht durch gezielte Lernstandserhebungen mit anschließender Fehleranalyse und entsprechenden Hilfen. Die Jahrgangsstufenkonferenzen beraten darüber, einheitliche Kriterien zur Leistungsbewertung festzulegen, bei denen die Mädchen und Jungen ermutigt und gefördert werden. Die Entwicklung der korrekten Rechtschreibung ist uns sehr wichtig- sie begleitet die Mädchen und Jungen schließlich durch das gesamte Leben.

Ganz besonderen Wert legen wir auch darauf, die Kinder möglichst früh an Bücher, an Literatur , heranzuführen. Deshalb bieten wir den Mädchen und Jungen bereits ab Klasse 1 "Antolin" an. Die Kinder lesen ein Buch aus der " Antolin - Kiste", bekommen ein eigenes Passwort und dürfen im Internet Punkte sammeln, indem sie Fragen zu diesem Buch korrekt beantworten. Dadurch wird für viele Kinder der Weg für das spätere Bücherlesen bereitet.

Selbstverständlich gehört ein Gang in unsere Stadtteilbibliothek dazu. Wir werden dort betreut, in die Organisation der Bücherei eingeführt, und stellen fest, dass auch dort zahlreiche Bücher mit " Antolin" verknüpft sind. Die Auswahl interessanter Literatur ist also nicht nur auf die Schule beschränkt- sie setzt sich in den außerschulischen Bereich fort.

In Leseecken in unseren Klassenzimmern, mit der tatkräftigen Hilfe von "Lesemüttern", in Vorlese- und Lesestunden, vielleicht sogar Lesenächten, hoffen wir, die Schüler und Schülerinnen von Büchern zu faszinieren, sie zu entführen in eine Abenteuer-, Traum- oder Fantasiewelt. Unsere besonderen "Leseratten" können sich im 4. Schuljahr an unserem Lesewettbewerb beteiligen, eine zusätzliche Motivation und Lese-Herausforderung. Vielleicht wird ja ein Kind unserer Schule auch Stadtmeister??? In der Bibliothek treten nämlich die besten Leser der Stadtteilschulen gegeneinander an. Der Sieger / die Siegerin qualifiziert sich damit für den großen Lesewettbewerb in der Stadt- und Landesbibliothek in der Dortmunder Innenstadt.

In Erlebniserzählungen und Diskussionen zu bestimmten Themen im Erzähl- oder Morgenkreis lernen die Kinder, sich sprachlich zu verständigen, auf andere zu hören, beim Thema zu bleiben, die eigene Meinung deutlich zu machen, Konflikte zu besprechen und evtl. zu lösen und vieles mehr: Ein ewig wichtiger Teil des Fachs Deutsch. Gemeinsam mit der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit bekommen die Kinder eine Zensur für den sogenannten " Sprachgebrauch".
Die Leistungsbewertung im Lesen wird kontinuierlich vorgenommen, nicht nur der Lesevortrag, sondern vornehmlich das sinnerfassende Lesen wird durch zahlreiche Überprüfungen in den jeweiligen Unterrichtssituationen bewertet. Im Vordergrund jeglicher Bewertung steht immer die individuelle Entwicklung, der individuelle Fortschritt des jeweiligen Kindes.
Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass das Fach Deutsch sich in mehrere Einzelbereiche aufgliedert. Auf den Zeugnissen stehen unter der Gesamtnote " Deutsch" weitere Zensuren für "Sprachgebrauch", "Rechtschreiben" und "Lesen".
Wir versuchen das Bestmögliche, um jedem einzelnen Kind - unabhängig von der Herkunft, unabhängig davon, ob Junge oder Mädchen, etc., jeden Bereich so zu vermitteln, dass die Freude am Umgang mit Sprache geweckt und gefördert wird. So wollen wir allen Kindern im Sinne einer ermutigenden Erziehung, unter Berücksichtigung des Gender - Leitgedankens, ein erfolgreiches Lernen an unserer Schule ermöglichen.

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ENGLISCH

Seit dem Schuljahr 2003/2004 werden an den Grundschulen in NRW die Dritt- und Viertklässler im Fach Englisch unterrichtet.
Seit Februar 2009 erhalten nun auch die Erstklässler ab dem 2.Halbjahr zwei Unterrichtsstunden Englisch in der Woche.
Die Klassen 1 und 2 lernen an unserer Schule mit dem Lehrwerk "Storytime", bei dem kleine Geschichten, Lieder und Reime im Vordergrund stehen, die Klassen 3 und 4 orientieren sich an "Ginger", einem kleinen Schiffskobold, der die Kinder mit auf die Reise nimmt und sie viel Spaßiges erleben lässt.

Die Aufgaben des Englischunterrichts in der Grundschule beziehen sich auf

- die Entwicklung von Interesse und Freude am Sprachenlernen und an fremden Lebenswelten,
- den Erwerb, die Erprobung und die Festigung sprachlicher Mittel,
- den Erwerb von wirkungsvollen Strategien des Sprachenlernens,
- die Bewältigung von einfachen Sprachhandlungssituationen in englischer Sprache
- Erwerb erster Kenntnisse über kulturelle Interferenzen.

Die Kinder lernen in elementaren Situationen eine begrenzte Anzahl von Wörtern, Redemitteln und einfachsten grammatischen Strukturen. Der Unterricht basiert im Wesentlichen auf mündlichen Übungen wie Hören und Nachsprechen, Dialogen und Rollenspielen, Singen von Kinderliedern und der Beschäftigung mit englischen Kinderbüchern.
Darüber hinaus können kurze bekannte Texte schriftlich festgehalten werden (z. B. eine Postkarte schreiben, eine kurze Personenbeschreibung in Steckbriefform).
Die Leistungen im Englischunterricht der Klassen 3 und 4 werden von Anfang an benotet. Dabei sind die individuellen Lernfortschritte und die Anstrengungsbereitschaft der Schüler und Schülerinnen besonders bedeutsam. Das Hörverstehen und das Sprechen der Kinder sind hier stärker zu gewichten als Leseverständnis und Schreiben.
Das Kriterium der sprachlichen Richtigkeit wird nicht außer Acht gelassen, aber zurückhaltend gehandhabt.
Zudem werden von Zeit zu Zeit Tests geschrieben, die Hör- und später auch Leseverständnis abfragen. Diese Tests entsprechen in Inhalt und Schwierigkeitsgrad genau dem gerade Gelernten und werden von den Kindern mit Freude erledigt.

Die Reichshof-Grundschule verfügt über einen eigenen Englischraum. Dies bietet den Vorteil, dass alle Unterrichtsmaterialien immer im Raum verfügbar sind und dass sich die Gestaltung des Unterrichtsraumes an den Bedingungen des Englischunterrichts orientieren kann: Neben den für den Englischunterricht benötigten Postern und Karten der jeweiligen Lehrwerke gibt es dort einen Differenzierungsraum, in dem die Kinder in einer Vielzahl von englischen Kinderbüchern stöbern können.

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MATHEMATIK

Im Mathematikunterricht der Reichshof-Grundschule erwerben die Kinder ein grundlegendes Wissen aus den Bereichen Arithmetik, Geometrie und Sachrechnen. Diese drei Bereiche werden nicht isoliert betrachtet, sondern sie sind in vielen Aufgaben eng miteinander verbunden.

Der Anfangsunterricht orientiert sich eng am Vorwissen der Kinder. Zahlvorstellungen werden weiter ausgebaut, systematisiert und vertieft. Ausgehend von konkreten Lebenssituationen aus dem Erfahrungsbereich der Kinder werden die vier Grundrechenarten (Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division) eingeführt, vertieft und gefestigt. Dabei bewegen sich die Kinder im ersten Schuljahr im Zahlenraum bis 20 und bauen ihn dann im zweiten Schuljahr bis 100 aus. In den beiden folgenden Jahren, in welchen den schriftlichen Rechenverfahren ein breiter Raum eingeräumt wird, folgt die Zahlraumerweiterung bis 1000 bzw. bis zu 1 000 000. Durch offene Unterrichtsformen bietet sich auch für Kinder, die den Zahlenraum bereits für sich erschlossen haben, die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Fähigkeiten die mathematischen Kenntnisse zu erweitern.
 

Eine Hilfe zum Verständnis und zur Bewältigung der Lebenswirklichkeit bietet das Sachrechnen, verbunden mit der Arbeit in den Größenbereichen Längen, Geld, Zeit, Gewicht und Rauminhalt. Hierbei ist uns die Berücksichtigung von Aufgabenstellungen besonders wichtig, die ein praktisches Handeln und unmittelbare Nähe zu Alltagssituationen aus der Welt der Kinder aufgreifen. Die Schüler messen, wiegen, schätzen, bauen und zeichnen. Sie gewinnen dabei durch viel eigenes Tun Einsichten und Erkenntnisse, mit deren Hilfe vielfältige Sachsituationen zu lösen sind.

Im Geometrieunterricht setzen sich die Kinder mit räumlichen Verhältnissen und Formen auseinander. Die Wahrnehmungsfähigkeit und das räumliche Vorstellungsvermögen werden hier gezielt geschult und Grunderfahrungen zu geometrischen Begriffen wie Symmetrie, Flächeninhalt und Umfang werden angebahnt. Die Grundlagen werden ebenfalls durch praktisches Handeln (Falten, Schneiden, Ausmalen, Zeichnen, Bauen usw.) gelegt.


Nicht nur die Frage Was die Kinder im Mathematikunterrichtlernen, sondern auch die Frage nach dem Wie ist für den Unterrichtsalltag bedeutsam. Das Vormachen, Nachmachen und Lösen von Aufgaben macht nur einen Teil aus. In erster Linie sollen die Kinder lernen, selbstständig mathematische Probleme anzugehen, nach Lösungswegen zu suchen und diese zu überprüfen. Denn aktives und entdeckendes Lernen fördert kreatives Denken und Lernen auf eigenen Wegen. Durch den Gedankenaustausch sowie beim gemeinsamen Lösen mathematischer Fragestellungen wird das soziale Verhalten gefördert: Lösungswege werden besprochen, überprüft und Aufgaben zusammen gelöst. Unser Mathematikbuch "Welt der Zahl" umfasst vielfältige Übungen und Materialien, die eine Differenzierung auf verschiedenen Ebenen ermöglichen. Darüber hinaus bereichern wir unser Angebot durch zusätzliche Materialien.

Ziel des Mathematikunterrichts ist, dass alle Kinder eine gesicherte Grundlage für ein erfolgreiches Weiterlernen erlangen. Dazu gehört natürlich ein Grundbestand an ständig verfügbaren Kenntnissen über Zahlen, Größen und Formen. Zur Sicherung trägt eine regelmäßige und systematische Wiederholung und Vertiefung bei. Durch vielfältiges Üben in abwechslungsreichen und ansprechenden Formen erwerben die Kinder Sicherheit und grundlegende Fertigkeiten, die Voraussetzung und Hilfe für problemlösendes Denken sind.

Zur Ermittlung der Lernfortschritte werden in der Schuleingangsphase regelmäßig Tests durchgeführt. Ab dem zweiten Halbjahr der Klasse 2 dienen schriftliche Arbeiten als Grundlage zur Leistungsbeurteilung. Außerdem werden zur Leistungsbewertung herangezogen:

  • die mündliche Mitarbeit
  • strategisches Denken
  • mathematische Zusammenhänge erkennen und umsetzen.

Interessierte Viertklässler nehmen am jährlichen landesweiten Mathematikwettbewerb teil.

Unser Ziel ist es, dass alle Kinder Vertrauen in ihre Denkfähigkeit bekommen und eine positive Einstellung zum mathematischen Arbeiten gewinnen.

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SACHUNTERRICHT

Im Sachunterricht lernen die Kinder ihre Umwelt kennen und verstehen. Was sie an Erfahrungen und Wissen mitbringen, wird im Unterricht aufgenommen, geordnet und systematisiert. Die Lehrerin weckt aber auch das Interesse der Kinder für solche Fragen, Probleme und Aufgaben, mit denen sie bisher nicht in Berührung gekommen sind.
Der Sachunterricht vermittelt nicht nur Kenntnisse, er macht zugleich mit Methoden vertraut, wie man die Kenntnisse erwerben kann: beobachten, beschreiben, nachschlagen, experimentieren, notieren. So werden die Kinder in altersgemäßer Form auf den Fachunterricht der weiterführenden Schulen vorbereitet.

Themen, die im Sachunterricht bearbeitet werden, sind aus den Bereichen
- Natur und Leben
- Technik und Arbeitswelt
- Raum und Umwelt
- Mensch und Gemeinschaft
- Zeit und Kultur.
An unserer Schule sind zu all diesen Bereichen vielfältige Materialien vorhanden.

An der Themenauswahl wird deutlich, dass im Sachunterricht Inhalte im Sinne von Gender Mainstreaming behandelt werden.
Es soll verantwortliches Handeln innerhalb unserer Gesellschaft in Bezug auf unsere Mitmenschen und auf unsere Umwelt angebahnt werden. Dem Umweltschutz als gesellschaftliche Aufgabe zu Hause und in der Schule kommt eine große Bedeutung zu.

SSachbezogenes Lernen ist eng mit Sprache verbunden. Die Kinder lernen Hintergründe und Fachbegriffe kennen.
Hier wird deutlich, dass der Sachunterricht kein isoliertes Unterrichtsfach darstellt, sondern immer im Zusammenhang mit anderen Fächern steht, insbesondere mit Deutsch und Mathematik.
Er ist nicht als Buchunterricht zu verstehen, denn im Handeln als Grundlage kindlichen Lernens gewinnen die Kinder Verständnis für konkrete und allgemeine Zusammenhänge in unserer Umwelt. Die anfänglich eher spielerischen Aktivitäten werden im Unterricht zu bewusstem Handeln fortentwickelt.
Von großer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang außerschulische Lernorte, die die konkrete Anschauung und das unmittelbare Erleben ermöglichen. Im Umfeld unserer Schule bieten sich da Spaziergänge durch den Ort, durchs Brackeler Feld und durch den Kurler oder Aplerbecker Wald an, sowie Unterrichtsgänge zu Produktionsstätten wie Bäckerei, Schuhmacherei und Bauernhof, um Arbeitsstätten und Berufe und Herstellungstechniken kennen zu lernen. Einzelne Klassen haben in der Vergangenheit zum Beispiel das Wasserwerk, den Flughafen und den Wochenmarkt besucht oder eine Stadtrundfahrt gemacht. Darüber hinaus bieten die Zooschule und die Grüne Schule Lehrstunden über Tiere und Pflanzen an und alle Dortmunder Museen laden zu geführten Besuchen ein. Zu zahlreichen weiteren Themen gibt es die Möglichkeit, vor Ort mit Fachleuten zu sprechen.
Ausflüge und Klassefahrten zu vielfältigen Zielen bereichern das Angebot unserer Schule. So waren unsere 3. und 4. Klassen in den letzten Jahren an folgenden Orten:
Burg Tecklenburg (Kooperationsförderung und Streitschlichtung), Rüthen, auf Juist und Borkum (Kennen lernen des Wattenmeeres) und auf der Burg Bilstein (Leben im Mittelalter).

Schwerpunkte der Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung in der Grundschule in Zusammenarbeit mit der Polizei sind das Schulwegtraining, die Radfahrausbildung im 4. Schuljahr und die Förderung des Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögens. Unsere Klassen haben in der jüngsten Vergangenheit auch an Verkehrskampagnen anderer Institutionen teilgenommen.

Einmal im Jahr arbeiten unsere Großen an einem fächerübergreifenden Zeitungsprojekt einer Tageszeitung der Region.
Im Rahmen unserer Projektwochen lernen alle andere Länder und Kulturen kennen.
Seit wenigen Jahren nehmen unsere Dritt- und Viertklässler freiwillig im Nachmittagsbereich am Projekt NEGRU (Naturwissenschaftliche Experimente mit Grundschulkindern) in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule unter der Leitung der Technischen Universität Dortmund teil.

Für die Leistungsbewertung im Sachunterricht sind neben mündlichen Leistungen auch die praktischen Leistungen zu berücksichtigen wie
- das Aufbauen und Durchführen von Versuchen
- das Anlegen von Sammlungen und Ausstellungen
- die Pflege von Tieren und Pflanzen
- die Nutzung von Werkzeugen und Messinstrumenten
- die Anfertigung von Tabellen, Zeichnungen, Collagen und Karten
- das Bauen von Modellen.
Zur Feststellung des individuellen Lernfortschritts werden kurze, schriftliche Übungen gemacht.

SPORT

Bewegung, Spiel und sportliche Aktivitäten sind bereits in frühester Kindheit von großer Bedeutung. Sie haben auf den ganzheitlichen Entwicklungsprozess des Kindes einen wesentlichen Einfluss.
Gesellschaftliche Entwicklungen (hoher Fernseh- und Computerkonsum) und veränderte Umweltbedingungen beeinflussen die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Dadurch bleiben Eigenaktivität und körperliche Bewegungen häufig auf der Strecke. Schulsport versteht sich deshalb als wichtiger Ansatzpunkt ganzheitlicher Erziehung. An unserer Schule lernen die Kinder
· ihre Bewegungserfahrungen zu erweitern
· ihre Wahrnehmungsfähigkeit zu verbessern
· rücksichtsvoll miteinander und gegeneinander zu spielen
· sich in Zweikämpfen fair zu verhalten

Neben den geforderten Inhaltsbereichen der Sportlehrpläne (Laufen/Springen/Werfen, Schwimmen, Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele, Bewegen an und mit Geräten - Turnen, Raufen und Ringen, Gymnastik/Tanz) integriert unsere Schule über den Sportunterricht hinaus auch themenbezogene Bewegungen in anderen Fächern. So werden zum Beispiel Bewegungsspiele in den Unterrichtsalltag einbezogen, die auch gleichzeitig die Konzentrationsfähigkeit der Kinder steigern.


Des Weiteren bietet der Schulhof ein breites Spektrum an sportlichen Aktivitäten, die die Schülerinnen und Schüler zu kreativen Bewegungen einladen.
Viele Dritt- und Viertklässler nutzen in den Pausen den Fußballplatz,
während die anderen Schülerinnen und Schüler an unterschiedlichen
Geräten Erfahrungen beim Klettern, Rollen, Hangeln, Rutschen usw.
sammeln können.

Es werden nach Möglichkeit Arbeitsgemeinschaften angeboten, um die Kinder sportlich vielfältig zu fördern. Zur Zeit werden zwei Fußball-AGen im dritten und
vierten Schuljahr durchgeführt. Neben dem Erlernen von grundlegenden
Balltechniken steht das Fußballspielen im Vordergrund. Außerdem werden
in jeder Fußballstunde folgende Erziehungsziele angestrebt: Fairness,
Teamgeist, Akzeptieren von Entscheidungen, Verantwortungsgefühl, sich einordnen können, Annehmen von Kritik und deren Umsetzung, Regelbewusstsein usw.

Natürlich gehen die Kinder während ihrer Zeit an der Reichshof-Grundschule auch Schwimmen. Im dritten Schuljahr ist es soweit! Die Kinder besuchen
ein Jahr lang mit drei Lehrerinnen und Lehrern das Brackeler
Hallenbad. Auf dem Weg dorthin helfen uns engagierte Eltern bei der Begleitung. Die Kinder werden in drei leistungsdifferenzierten Gruppen (Nichtschwimmer, Halbschwimmer und Schwimmer) unterrichtet. Sie haben auch die Möglichkeit, Schwimmabzeichen (Seepferdchen, Bronze, Silber und Gold) zu erwerben. Hygieneerziehung ist in diesem Zusammenhang unerlässlich: Duschen gehört dazu!

Ein sportlicher Höhepunkt im Laufe eines Schuljahres ist das große Spiel- und Sportfest. Hier haben die Kinder die Möglichkeit in einem "Spaßparcours" vielfältige Bewegungsmöglichkeiten durchzuführen. Ihre Leistungen werden dadurch gewürdigt, dass sie für jede bewältigte Station einen Stempel auf ihren Laufzettel bekommen.
Außerdem können die Sportlerinnen und Sportler bei den Bundesjugendspielen in einem Dreikampf (Sprint, Sprung und Wurf) konkrete Punktzahlen für ihre Leistungen erzielen. Die entsprechenden Ergebnisse werden durch die jeweiligen Urkunden gewürdigt.

Die Reichshof-Grundschule nimmt regelmäßig an verschiedenen sportlichen Events teil. Eine feste Einrichtung ist zum Beispiel die Teilnahme am Dortmunder 24-Stunden-Lauf, bei dem Kinder aus allen Jahrgängen gemeinsam mit ihren Eltern und Lehrern sowie Lehrerinnen für einen guten Zweck im Stadion Rote Erde "Runden laufen". Dieses Ereignis fördert neben dem gesundheitlichen Aspekt auch gleichermaßen das Gemeinschaftsgefühl.

Ein weiterer fester Bestandteil der außerschulischen Sportaktivitäten ist die Teilnahme an verschiedenen Turnieren, z.B. den Dortmunder Fußball-Stadtmeisterschaften. Jedes Jahr freuen sich unsere kleinen "Kicker" auf spannende Spiele und hoffentlich viele Tore. Die Reichshof-Grundschule nimmt sehr erfolgreich an den Meisterschaften teil. Größte Erfolge waren 2007 der Gewinn der Stadtmeisterschaft und 2008 die Vizemeisterschaft. Eltern, Geschwister und Mitschülerinnen und Mitschülern waren im Stadion und feuerten die tollen Fußballer an.

Eine Würdigung der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler findet immer zeitnah nach der entsprechenden Veranstaltung in der Schule statt. Dazu bilden alle Kinder der Schule einen großen Kreis und nehmen die Erfolgreichen in ihre Mitte. Es wird das Lied "We are the champions" gespielt und alle machen dazu gemeinsam eine sogenannte "La-Ola-Welle". Des Weiteren findet kurz vor den Sommerferien auf dem Kindertrödelmarkt eine erneute Würdigung aller erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des Schuljahres statt. Schließlich sind wir auch in anderen Sportarten erfolgreich. Im Schach z.B. haben mehrere Kinder sogar bei den Landesmeisterschaften mit gemacht. Seit Jahren fördert Herr Sohraby die Konzentrations-, Merk- und Denkfähigkeit unserer Kinder durch dieses Strategiespiel. Außerdem gibt es seit vielen Jahren an unserer Schule Talentsichtungs- und Talentfördergruppen in Zusammenarbeit mit der Schwimmabteilung des TUS Brackel unter der Schirmherrschaft des Landessportbundes.

Die Leistungsbeurteilung im Sportunterricht lässt sich nicht ausschließlich durch messbare Daten (Zeiten, Weiten, Höhen) ermitteln. Vielmehr kommt es darauf an, Schülerleistungen anhand vielfältiger Beobachtungen zu beurteilen.
Dazu gehören:
· individuelle Lernfortschritte
· Anstrengungsbereitschaft
· sportliches Verhalten (u.a. koordinative, konditionelle Fähigkeiten, das technische, taktische und kreativ-gestalterische Können)
· messbare Daten (zum Beispiel in der Leichtathletik)

Besonders im Sport sind die Vorerfahrungen der Mädchen und Jungen oft sehr unterschiedlich. Bei der Beurteilung werden die verschiedenen Lernausgangslagen festgehalten und deren individueller Lernfortschritt berücksichtigt. Neben der jeweiligen Leistungsentwicklung spielt das soziale Verhalten in der Gruppe eine wichtige Rolle. Miteinander und gegeneinander spielen zu können, Rücksichtnahme und Kooperation sind Verhaltensweisen, die mit in die Beurteilungen einfließen.

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KUNST

Der Kunstunterricht in der Reichshofs-Grundschule fördert viele Fähigkeiten:

  • die visuelle Wahrnehmung
  • die Gedächtnisleistung
  • das Vorstellungsvermögen
  • die Fantasie
  • die Kreativität
  • die Feinmotorik
  • die (non-)verbale Kommunikation
  • die Teamarbeit
  • die Selbstkritik.
Im Kindergarten und zu Hause entwickelt jedes Kind bereits seine individuelle Darstellungsform, um sich mimisch, gestisch, grafisch und plastisch mitzuteilen und auszudrücken. Es gestaltet seine Wahrnehmung der Umwelt mit Farben und Formen. An diese Ausdrucksmöglichkeiten knüpft das Unterrichtsfach Kunst an. Daraus ergibt sich eine natürliche Differenzierung. Das Schulkind soll sich die Welt aus seinen Beobachtungen und Vorstellungen heraus mit Bildern und Handlungsmustern aufbauen.
Es entwickelt eigene Weltbilder und öffnet sich dem Raum der Fantasie, des Möglichen und scheinbar Unmöglichen. So schafft es sich wichtige Grundlagen für seine Welterkenntnis und Weltaneignung. Für die Weiterentwicklung der Sprache sind Bilder und lebendige Vorstellungen von großer Bedeutung, da sie die Worthülsen mit Sinn erfüllen und den Sprachschatz des Schulkindes bereichern.

Der wichtigste Bereich unseres Kunstunterrichts ist das GESTALTEN. Den praktischen Leistungen kommt deshalb ein hohes Gewicht zu. Bastelbücher und unsere Sammlung "Mal- und Gestaltungsstunden" liefern uns Anregungen und Planungsmöglichkeiten.
In unseren Bastelschränken und Regalen haben wir vielfältiges Material :
Wolle, Watte, Stoffe, Bunt-, Transparent- und Tonpapier, Zeitungen und Zeitschriften, Strohhalme, Korken, Holz, Knetmasse, Gips und Farben.
Unser Schulgelände und die nähere Umgebung bieten uns die Möglichkeit, Naturmaterialien zu sammeln:
Blätter, Zweige, Baumrinde, Moos, Nüsse, Kastanien, Eicheln, Bucheckern, Tannen- und Kiefernzapfen.
Werkzeuge sind sortiert vorhanden:
Scheren und Laubsägen, Schraubzwingen, Hämmer und Nägel, Klebstifte und Heißklebepistolen, Nadeln und Faden, Pinsel und Stifte, Maßbänder und Zollstöcke. Dadurch lässt sich Vielfältiges zu den Jahreszeiten und zu Themen, deren Auswahl auch von den Kindern mitbestimmt wird, gestalten.

Außerschulische Lernorte laden uns ein zum Beobachten, Besprechen und Gestalten :
Märkte, Kirchen, Museum für Kunst- und Kulturgeschichte, Adlerturm, Skulpturen im Stadtpark, Opernhaus, Kinder- und Jugendtheater, Fletch Bizzle, Puppenbühne der Polizei, Kinderzirkus Fritzantino, Naturkundemuseum.

Im Laufe der Schuljahre haben wir schon vieles probiert, geschafft und präsentiert, meist mit den Kunstlehrerinnen / Kunstlehrern, manchmal mit Hilfe der Eltern, manchmal unter der Anleitung kompetenter Fachleute:

  • eigene kleine Malbücher
  • Malen wie Mondrian, Miro oder Hundertwasser
  • Collagen aus Zeitschriften
  • Wackeltiere aus Tonpapier
  • Perlenketten, Freundschaftsbändchen, gewebte Taschen
  • Stickereien und Knopfbilder
  • Fenster-, Tisch- und Raumdekorationen passend zu den Jahreszeiten und den
  • Fest- und Brauchtumstagen
  • Karnevalsmasken und -kostüme
  • Puppenstuben mit Mobiliar
  • Puppenbühnen mit Stabpuppen
  • Modelle von Ritterburgen, Ritterhelmen und Ritterschilden
  • Bühnengestaltung in unserer Aula, Schneidern von Kostümen, Gestalten von
  • Requisiten für schulische Theateraufführungen
  • Basteln von Instrumenten für musikalische Darbietungen
  • Bastelangebote für unsere Projektwochen
  • große Laubsägearbeiten im Fritz-Henßler-Haus
  • Außenmalereien am Schulgebäude in Zusammenarbeit mit der GSG
  • und als aktuellstes Gemeinschaftsprojekt die Innenmalerei im Treppenhaus des Altbaus unter Anleitung des Künstlers Benny Fusillo
Grundlage der Leistungsbewertung ist nicht nur das Ergebnis der kriteriengeleiteten Aufgabenstellung. Anstrengungen und Lernfortschritte, soziale Kompetenzen und Gruppenleistungen fließen in die Benotung ein. Um dies dem Schulkind bewusst zu machen, werden die Arbeitsergebnisse gesammelt, vorgestellt und gemeinsam betrachtet, besprochen und gewürdigt.



MUSIK


An der Reichshof-Grundschule spielt das Fach Musik in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle. Das gemeinsame Musizieren verknüpft eine Vielzahl von Sinneswahrnehmungen. Es fördert das Konzentrationsvermögen und die Teamfähigkeit. Insbesondere das Musizieren und Tanzen ist durch alle Schuljahre hindurch wesentlicher Bestandteil und sozial verbindendes Element des Musikunterrichts. Im Vordergrund steht dabei in erster Linie die Förderung der sozialen Kompetenz.
Indem die Schülerinnen und Schüler zusammen musizieren, lernen sie, aufeinander zu hören, einander wahrzunehmen und miteinander zu arbeiten. Die Gruppenarbeit steht deshalb zunehmend im Mittelpunkt des Unterrichts.
Damit jedes Kind erfolgreich arbeiten kann und besondere Talente nicht zu kurz kommen, wird darauf geachtet, dass die Aufgaben größtenteils binnendifferenziert sind, so dass die Kinder ihre Aufgabe auf ihrem individuellen Niveau lösen können. Zudem werden im Rahmen unseres offenen Ganztags Arbeitsgemeinschaften angeboten, die die Inhalte des Musikunterrichts vertiefen und erweitern (z.B. aktuell eine Musical-AG).

Die Reichshof-Grundschule verfügt über einen großzügigen Musikraum mit eigener Bühne sowie über eine solide Ausstattung an Orff-Instrumenten. Darüber hinaus stehen der Schule ein Klassensatz Boomwhackers, vier Klaviere, acht Gitarren und diverse Einzelinstrumente wie eine Djembe, ein Saxophon, ein E-Bass und eine Querflöte zur Verfügung.
Eine weitere Rolle spielt das unmittelbare Ausprobieren und Kennenlernen von Instrumenten. Regelmäßig werden ein Streichquartett, ein Holzbläserensemble, ein Schlagzeuger und andere Musiker eingeladen. Im letzten Jahr besuchte uns sogar eine Harfenistin. Auf diese Weise begegnet den Kindern im Laufe ihrer Grundschulzeit neben den bereits vorhandenen Instrumenten,
die unsere Musikfachkräfte beherrschen, eine breite Palette von Instrumenten live und unmittelbar.

Nahezu alle Ergebnisse aus dem Musikunterricht, zum Beispiel Lieder, Instrumentalstücke, Raps oder Tänze, werden aufgenommen, und jeder Klasse später als Klassenhits- CD zum Ausleihen zur Verfügung gestellt.

Die Leistungsbewertung im Musikunterricht konzentriert sich auf das musikalisch gestaltende Handeln der Schüler. Da musikalische Äußerungen fast ausnahmslos in der Gruppe stattfinden, spielen die dort erbrachten Leistungen eine große Rolle. Bewertet und benotet werden das Engagement und die Performance der Gruppe, wobei es um die Qualität der künstlerischen Auseinandersetzung geht und nicht um das Ergebnis an sich.

Jedem Kind sein Instrument

„Jedem Kind ein Instrument“ ist eine Ergänzung zum regulären Musikunterricht an den Grundschulen. Musikschullehrer kommen dazu in die Schule und gestalten gemeinsam mit den Grundschullehrern den Unterricht.

Im ersten Jeki-Jahr gehen alle Erstklässler auf Entdeckungstour und lernen mindestens 16 verschiedene Musikinstrumente kennen. Haben sie sich einmal in ein Musikinstrument verliebt, können sie es ab dem zweiten Schuljahr freiwillig und in Kleingruppen von durchschnittlich fünf Kindern spielen lernen. Jedes teilnehmende Kind erhält dazu ein kostenloses Leihinstrument seiner Wahl für den Unterricht und für das Üben zu Hause.

Von der dritten Klasse an kommt zum Instrumentalunterricht das Zusammenspiel im Schulorchester hinzu. Jahrgangsübergreifend üben die kleinen Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich das Zusammenspiel als Orchester „Kunterbunt“. Am Ende eines jeden Schuljahres steht ein großes Abschlusskonzert.

Bei „Jedem Kind ein Instrument“ gibt es keine Schulnoten, die Kinder dürfen sich ganz auf das spielerische Erforschen der Musik einlassen.

Das erste Jahr ist kostenlos. Ab dem zweiten Schuljahr wird ein monatlicher Elternbeitrag von 20 Euro im Monat erforderlich. Im dritten und vierten Schuljahr erhöht sich der Beitrag auf 35 Euro pro Monat.  Bei Bedarf werden auch Gebührenbefreiungen gewährt.

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RELIGIONSLEHRE

Der Religionsunterricht in der Reichshof-Grundschule wird ökumenisch erteilt, wenn möglich im Klassenverband mit allen Schülerinnen und Schülern.
So bietet der Religionsunterricht in besonderem Maße die Möglichkeit, die Kinder zu verantwortlichem Denken und Verhalten zu befähigen. Dazu gehört die Werteerziehung: umweltbewusstes Verhalten, Friedensfähigkeit und Gewaltfreiheit. Dadurch, dass auch Kinder anderer Bekenntnisse oder keiner Glaubensrichtung am Religionsunterricht teilnehmen, bereichern sie sich gegenseitig durch den Austausch ihrer Erfahrungen.

Wichtige Kriterien für die Qualität des Religionsunterrichts sind: die erfolgreiche Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die Förderung von Einstellungen und Haltungen und eine Unterrichtsgestaltung, die zum Glauben ermutigt. Lernen mit allen Sinnen, Stille erleben, nachdenkliche und fragende Gespräche führen, Erzählungen aufnehmen, dazu ist im Religionsunterricht Zeit und Raum. Dafür bieten sich kreative Unterrichtsformen an wie Rollenspiele, meditative Übungen oder Bodenbilder mit Kett-Material. Die Reichshof-Grundschule ist diesbezüglich gut ausgestattet. Über diese und andere kreative Ausdrucksweisen erschließen sich Geschichten, aber auch Gefühle und mögliche Verhaltensweisen.

Die Kinder der dritten und vierten Klassen besuchen an jedem zweiten Mittwoch im Monat Schulgottesdienste, die in der katholischen St.Klemens-Kirche und der evangelischen Kirche am Hellweg parallel stattfinden. Die Einschulungs- und Abschiedsgottesdienste sind ökumenisch und werden von Schul- und Kirchenvertreterinnen und -vertretern gemeinsam vorbereitet.
Die Verbindung zu den christlichen Kirchen im Ort wird gepflegt, und es werden regelmäßig Kirchenführungen gemacht. Einladungen zu Veranstaltungen wie etwa zum Bibelsamstag und zu sämtlichen Gemeindeveranstaltungen für Kinder werden an die Schülerinnen und Schüler weiter gegeben .Ein Besuch im Eine-Welt-Laden in Brackel ist auch sehr beliebt, weil die Kinder dort etwas über fairen Handel erfahren können. In der 4.Klasse wird eine Moschee in der Innenstadt besucht, um den Gebetsraum unserer muslimischen Schülerinnen und Schüler kennenzulernen.

Viele Elemente aus anderen Fächern fließen in den Religionsunterricht mit ein und bereichern ihn.

Auf Grundlage der Richtlinien und Lehrpläne werden folgende Kriterien zur Leistungsbewertung herangezogen:

  • Die aktive Mitarbeit im Unterricht
  • Partner- und Gruppenarbeitsergebnisse
  • Die Bereitschaft, Aufgaben zu übernehmen und auszuführen

 


Arbeitsgemeinschaften

Arbeitsgemeinschaften finden als freiwilliges, zusätzliches Angebot zum Unterricht statt, sofern es die Lehrerbesetzung erlaubt und der durch die Ausbildungsordnung Grundschule vorgeschriebene Unterricht gewährleistet ist.
Im laufenden Schuljahr bieten wir in Absprache mit der Schulkonferenz folgende Arbeitsgemeinschaften an:
  • AG Fußball für die Klassen drei und vier
  • AG Chor für die dritten Schuljahre
  • AG Geometrie ( jahrgangsübergreifend ) für "Rechengenies"
  • AG Schach (als außerschulische Ergänzung unter der Leitung eines Experten)

Im Bereich des Offenen Ganztags finden Sie zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, teils auch unter der Leitung unserer Lehrkräfte.

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Hausaufgaben

Durch Hausaufgaben können Kinder das, was sie im Unterricht gelernt haben, anwenden, üben und vertiefen.
Sie werden dabei schrittweise an selbstständiges Arbeiten gewöhnt und lernen, Verantwortung für die eigene Arbeit zu übernehmen.

Die Hausaufgaben müssen in einem für die Kinder erkennbaren Zusammenhang mit dem Unterricht stehen. Sie sollen die Leistungsfähigkeit der Kinder berücksichtigen und möglichst ohne fremde Hilfe gemacht werden.

Sie werden im Unterricht vorbereitet, besprochen und gewürdigt.

Die Erledigung der Hausaufgaben verlangt Ruhe, Konzentration und möglichst feste Zeiten sowie einen geeigneten Arbeitsplatz. Der Zeitaufwand für die Hausaufgaben sollte so bemessen sein, dass in Klasse 1 und 2 dreißig Minuten und in den Klassen 3 und 4 sechzig Minuten nicht überstiegen werden.

Für alle Kinder, die ihre Hausaufgaben in der OGS erledigen, gibt es spezielle Regeln und Konzepte( siehe Offener Ganztag ). Neben Honorarkräften, die unter der Trägerschaft der Diakonie die Hausaufgabenbetreuung übernehmen, sind an jedem Tag der Woche ( außer freitags ) auch Lehrerinnen und Lehrer dort, um den Kindern
als Hilfe zur Verfügung zu stehen.

An der Reichshof - Grundschule gibt es von Freitag auf Montag KEINE Hausaufgaben. So soll den Kindern Gelegenheit gegeben werden, die erlernten Wocheninhalte zu verarbeiten. Wer unbedingt etwas Neues erarbeiten möchte, kann das z.B. in Form bestimmter "Forscheraufträge" erledigen, selbstverständlich darf auch das Lesen und Rechnen kontinuierlich geübt werden. "Antolin" zum Beispiel bietet immer einen motivierenden Anreiz ( siehe Fach Deutsch ) zum selbstständigen Lesen und Lernen.

Ausgearbeitete Hausaufgabenkonzepte stehen für jede Klasse auf Anfrage zur Verfügung.
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Förderunterricht

Jedes Kind ist anders.
Jedes Kind kann etwas.
Jedes Kind lernt anders.

Darum hat jedes Kind Anspruch auf umfassende individuelle Förderung, die neben der Differenzierung in den einzelnen Fächern auch im vom Stundenplan ausgewiesenen Förderunterricht in Deutsch oder Mathematik erfolgt. Dieser kommt grundsätzlich allen Kindern der Klasse zugute und findet zu bestimmten Zeiten der Woche statt. Er bietet unter Ausnutzung aller organisatorischen Möglichkeiten verschiedene Wege für das differenzierte Lernen.
Der Förderunterricht findet überwiegend in Kleingruppen statt.
Förderunterricht soll

  • Lernschwierigkeiten und Lernlücken beheben, so dass die Kinder wieder sichere Grundlagen für das Weiterlernen erhalten,
  • Probleme im Umgang miteinander beheben und /oder leistungsstarke Kinder durch neue oder schwierigere Aufgabenstellungen herausfordern.


Für Kinder mit großen körperlichen Entwicklungsrückständen und grobmotorischen Schwierigkeiten gibt es den Sportförderunterricht. Mehrere Kolleginnen und Kollegen verfügen über die Zusatzqualifikation, diesen Unterricht erteilen zu dürfen.

Für Kinder aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte gibt es in diesem Schuljahr pro Klasse eine Stunde "Extra Deutsch". Hier sind feste Gruppen vorgesehen, die u.U. zu den Herbst-, Weihnachts- und Osterferien neu zusammengesetzt werden. Für diese Förderung liegt selbstverständlich ein Konzept vor, das auf Anfrage gern zur Verfügung gestellt werden kann.

Mit großem Erfolg haben die Kinder unserer Schule die Möglichkeit, Einzelstunden in unserem "Lernstudio" zu erleben. Über die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer erfolgt die Einteilung der Mädchen und Jungen. Das Lernstudio fasst mehrere Kinder, auch jahrgangsübergreifend, in einer Kleingruppe zusammen. Die Einteilung wechselt nach den Erfordernissen. Ganz gezielt kann im Lernstudio an Defiziten gearbeitet werden, vom Binden einer Schleife über die sinnvolle Organisation der Schulmaterialien bis zum sinnentnehmenden Lesen und dem Einmaleins-Training gibt es hier keine Thematik, die es NICHT gibt.

Für unsere Mädchen und Jungen mit sonderpädagogischem Förderbedarf
gibt es den sogenannten GU, den Gemeinsamen Unterricht. Hierzu finden Sie auf unserer Homepage nähere Informationen.

Sprachförderung und die flexible Schuleingangsphase
Es wurden Konzepte erarbeitet, die auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden können.

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Arbeitsformen im Unterricht
Der Unterricht wird individuell gestaltet.
Mögliche, an unserer Schule vertretene Arbeitsformen sind:

Einzelarbeit: Die Schüler arbeiten für sich an dem bereitgestellten Material. Für Fragen und als Helfer steht die Lehrerin/ der Lehrer zur Verfügung.

Partnerarbeit: Die Schüler arbeiten zu zweit an einer Aufgabe - können so ihre Ideen austauschen und sich gegenseitig helfen.

Gruppenarbeit: Die Schüler können in Gruppen zusammenarbeiten. Die Gruppenergebnisse werden der Klasse vorgestellt, diskutiert und überarbeitet.
Unterrichtsgespräch: Am Unterrichtsgespräch sind alle Schüler sowie die Lehrerin/ der Lehrer sowie manchmal auch Gäste beteiligt. Die Klasse erarbeitet im Gespräch einen Sachverhalt.

Morgenkreis: Der Morgenkreis findet je nach individuellem Ermessen jeden Morgen oder als "Montagskreis" nach dem Wochenende statt. Die Kinder können, wenn sie wollen, über Erlebnisse oder Ereignisse berichten. Es besteht kein Erzählzwang.

Wochenplanarbeit: Wochenplanarbeit kann einen festen Platz innerhalb des Stundenplans einnehmen. Die Kinder erhalten Arbeitsaufträge für mehrere Fächer, die sie in den Stunden für Wochenplanarbeit erfüllen sollten. Die Reihenfolge und den Schwierigkeitsgrad der Arbeitsaufträge bestimmen die Schüler.

Stationstraining: Zu einem Thema werden unterschiedliche Stationen aufgebaut. Die Schüler können mit einem "Laufzettel" die einzelnen Stationsbereiche bearbeiten.

Werkstattunterricht: An der Vorbereitung zu einem Werkstattunterricht sind sowohl die Lehrerin als auch die Schüler beteiligt. Die Schüler können Materialien zu einem Themenbereich mitbringen und erweitern so das Angebot der Werkstatt. Die Werkstatt beinhaltet verschiedene Zugehensweisen zu einem Thema, die während der Arbeit von den Schülern frei gewählt werden dürfen. Die Ergebnisse zu den einzelnen Bereichen werden am Ende einer Werkstatteinheit zusammengetragen und evtl. ausgestellt.

projektorientiertes Lernen:
Durch dieses Lernen wird den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, ihr Wissen zu einem Thema in verschiedenen Bereichen der Fächer einzubringen. Projekte können klassenintern oder auch unter Auflösung des Klassenverbandes in der Schule stattfinden. Die Ergebnisse werden durch Präsentationen, z.B. in Form von Wandzeitungen, in Schaukästen, o.ä. veröffentlicht. Projektorientiertes Lernen kann in Einzelstunden, an einem oder auch mehreren Tagen durchgeführt werden ( siehe Projektwoche unter "Reichshofer Traditionen" ).

Frontalunterricht: Die Lehrerin/ der Lehrer übernimmt die Moderation des Unterrichts und führt die Schüler durch gezielte Fragen und Impulse zum gewünschten Ergebnis.

Bewegungspausen: Den Bewegungsdrang der Kinder kann man während des Unterrichts mit gezielten Bewegungspausen stillen. Diese können individuell von der Lehrerin oder dem Lehrer gestaltet werden. Durch diese Rhythmisierung des Unterrichts wird ein konzentrierteres Arbeiten in der darauffolgenden Zeit gewährleistet.

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Gemeinsamer Unterricht

An der Reichshof-Grundschule werden derzeit 12 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet. Die Schüler erhalten besondere Förderung in den Bereichen Lernen, Emotionale und Soziale Entwicklung oder Sprache.

Im Schuljahr 1997 erhielt zum ersten Mal ein Kind an der Reichshof-Grundschule Gemeinsamen Unterricht. Seit dem hat sich viel getan: Während die Schule lange mit abgeordneten Förderschullehrkräften von anderen Schulen kooperiert hat, gehört seit Februar 2009 ein Förderschullehrer zum festen Kollegium der Schule.

Diese einschneidende Veränderung wirkt sich derzeit deutlich auf die Gestaltung des Gemeinsamen Unterrichts aus. Die konzeptuelle und pädagogische Arbeit ist langfristig planbar und entwickelbar. Darüber hinaus lässt sich auch die Schüler-Lehrer-Beziehung langfristig gestalten und die Kinder müssen sich nicht mehr an wechselnde abgeordnete Lehrkräfte gewöhnen. Aber auch innerhalb des Kollegiums lässt sich so unkomplizierter und erfolgreicher kooperieren.

Der Gemeinsame Unterricht an der Reichshof-Grundschule ist ein Unterricht für alle Kinder. Alle Kinder besuchen in kleinen Gruppen das Lernstudio und erhalten dort die Möglichkeit, ihre Mitschüler durch die Arbeit in kleinen Gruppen besser kennen zu lernen und natürlich auch Lerninhalte intensiver zu wiederholen, vertiefen oder erarbeiten.

Die sonderpädagogische Förderung  erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. In Gesprächen werden Entwicklungsergebnisse gemeinsam festgestellt und Ziele festgelegt. Lehrer und Eltern beraten gemeinsam über eventuell notwenige weitere Fördermaßnahmen und arbeiten Hand in Hand an der Entwicklung der Kinder.
 

Für den Gemeinsamen Unterricht an der Reichshof-Grundschule liegt ein sorgfältig ausgearbeitetes Konzept vor. Es kann bei Interesse zugesandt werden.


Vergleichsarbeiten (V.E.R.A.) in Klasse 3

Im Mai 2009 wurden in allen 3. Grundschulklassen bundesweit in den Fächern Deutsch und Mathematik Vergleichsarbeiten durchgeführt.
Die Teilnahme ist stets für alle Schulen verpflichtend. Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und jene, die weniger als zwölf Monate in Deutschland leben und die deutsche Sprache noch nicht ausreichend beherrschen, können ausgenommen werden. Ihre Teilnahme liegt im Ermessen der Lehrkräfte.

Vergleichsarbeiten dienen nicht etwa der Überprüfung des Gelernten aus den unmittelbar vorangegangenen Unterrichtsstunden, sondern es soll dabei festgestellt werden, welches Wissen und welche Fähigkeiten die Schülerinnen und Schüler langfristig erworben haben und wieweit sie diese anwenden können. Die Lernergebnisse sollen also ihre Stärken und Schwächen aufzeigen.

Vergleichsarbeiten geben den Lehrerinnen und Lehrern wertvolle Hinweise zum Förderbedarf der Klasse oder der Lerngruppe.
Den Schulen ermöglichen die Vergleichsarbeiten darüber hinaus eine abgesicherte Standortbestimmung. Es werden landesweite Vergleichswerte ermittelt. Damit kann sich jede Schule mit den Ergebnissen vergleichen, die in NRW insgesamt oder in Schulen mit ähnlichen Standortvoraussetzungen erreicht werden.

Bei den Vergleichsarbeiten werden wichtige Bereiche der Fächer Deutsch und Mathematik untersucht. Die Aufgaben der Vergleichsarbeiten wurden von Lehrerinnen und Lehrern gemeinsam mit Wissenschaftlern entwickelt und an ausgewählten Schulen erprobt. Sie orientierten sich an den bundesweit geltenden Bildungsstandards, deren Erreichung das Ziel in der 4. Klassenstufe ist und wurden in beiden Fächern zentral gestellt.

In Deutsch stand in diesem Schuljahr "Lesen - mit Texten und Medien umgehen" sowie "Schreiben" im Mittelpunkt. In Mathematik wurden Aufgaben aus den Bereichen "Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit" sowie "Raum und Form" bearbeitet.
Da die Vergleichsarbeiten nicht der Leistungsbewertung im Rahmen der Zensurengebung dienen, wurden sie auch nicht benotet. Die Ergebnisse sollen ausschließlich für die Unterrichtsentwicklung genutzt werden.

Nach der Auswertung der Arbeiten durch die Lehrkräfte anhand von zentral erarbeiteten Korrekturhinweisen wurden die Ergebnisse per Internet von der Universität in Landau auf Klassen- und Schulebene anonym ausgewertet und danach den Schulen übermittelt.
Die Eltern erhielten als Rückmeldung Informationen darüber, welches Fähigkeitsniveau ihr Kind in den untersuchten Bereichen der Fächer Deutsch und Mathematik erreicht hatte.

Die Schülerinnen und Schüler der Reichshof-Grundschule wurden optimal auf die Vergleichsarbeiten vorbereitet. Grundlage dafür bildeten die Lehrbücher des 3.Jahrganges, in denen allerdings im Fach Mathematik nicht - wie es sich bei Bekanntwerden der Aufgaben herausstellte - alle erforderlichen Bereiche abgedeckt werden. So mussten die Kinder zum Teil selbstständig - ohne mit dem Thema vertraut zu sein - einen Lösungsweg finden.

Nach Auswertung der Arbeiten stellte sich heraus, dass an der Reichshof-Grundschule im Vergleich durchaus zufriedenstellende bis gute Ergebnisse erzielt worden waren. (vgl. die schematische Darstellung der Fähigkeitsniveaus in den Fächern Deutsch und Mathematik).

Trotzdem zeigten sich natürlich bei der Bearbeitung der Aufgaben in einzelnen Bereichen noch Schwächen, die Konsequenzen für die weitere Arbeit mit sich bringen.

Möglichkeiten zur Weiterarbeit in Mathematik und Deutsch:

Obwohl in der Vergangenheit schon einige Bereiche in der Geometrie abgedeckt worden sind, sollen nun verstärkt, etwa durch eine zusätzliche Unterrichtsstunde pro Woche, Defizite aufgearbeitet werden.
Für das Gebiet "Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit" ist ein differenziertes Arbeiten mit Schaubildern und Diagrammen vorgesehen.

In Deutsch werden die Schülerinnen und Schüler weiterhin viele differenzierte Aufgaben zum Leseverständnis erhalten. Ein "genaues" Lesen wird trainiert und ein "überfliegendes" Lesen geübt. Außerdem wird der Einsatz von Lesemüttern nach wie vor Bestand haben.
Des Weiteren werden die Kinder in Anlehnung an die Thematik der Vergleichsarbeiten verstärkt dazu angeleitet, mit Texten umzugehen und an ihnen zu arbeiten. Dazu gehört u.a.
- die Arbeit mit unterschiedlichen Textsorten (Vergleichen von Sach- und fiktionalen Texten)
- die Erfassung globaler Aussagen
- die Gliederung eines Textes
- die Markierung von Textstellen
- die Deutung von Schlüssel- und Sprichwörtern und ihre Übertragung auf Alltagssituationen
- die Begründung von Antworten

Für die Aufsatzerziehung werden verstärkt textspezifische und allgemeine Kriterien wiederholt sowie Satzanfänge und Wortfelder trainiert. Außerdem wurde für jedes Kind ein Arbeitsheft speziell für die Aufsatzerziehung angeschafft, damit die Schülerinnen und Schüler im Verlauf des weiteren Schuljahres immer wieder die Möglichkeit haben, auf bereits Erarbeitetes zurückzugreifen und Regeln zu wiederholen und zu festigen.

Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten sind "Eigentum" der Schule. Der pädagogische Umgang mit den Daten liegt allein bei der Schule. Durch die Schulbehörde werden daher nur die landesweiten Ergebnisse veröffentlicht.

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Außerschulische Lernorte

Dortmund bietet uns mit seinem Stadtkern und seiner reizvollen Umgebung viele Möglichkeiten zum Lernen außerhalb des Klassenzimmers:

  • Unterrichtsgänge durch Brackel
  • Besuche...
    • ... der Puppenbühne der Polizei,
    • ... der Zooschule (Tierpark),
    • ... der Grünen Schule (Rombergpark),
    • ... des Westfalenparks,
    • ... der Stadtteilbibliothek, u.s.w.
  • Stadtrundfahrt (Wälle, Kirchen, Rathaus, Westfalenhalle, Westfalenstadion, Hafen, Hohensyburg)
  • Museumsbesuche, z.B. Adlerturm, Schulmuseum, Naturkundemuseum, Museum für Kunst- und Kulturgeschichte, etc.
  • Freilichtmuseum Hagen
  • Bergbaumuseum Bochum
  • Waldbesuch, z.B. Schwerter Wald, Wildpark Vosswinkel
  • Ketteler Hof
  • mehrtägige Klassenfahrten zu unterschiedlichen Zielen, u.a. Burg Bilstein, auch zu den Ostfriesischen Inseln Norderney, Borkum, Juist, etc.
  • und, und, und... ( siehe auch Sachunterricht, Sport, etc. )

Wir suchen uns in Absprache mit den Eltern und den Kindern etwas zu den Unterrichtsinhalten Passendes aus. Durch die außerschulischen Lernorte werden die Lernfreude, das Interesse, das Umweltbewusstsein, das soziale Miteinander und die Vorstellungskraft der Kinder gefördert. Außerdem machen Ausflüge und Klassenfahrten den Kindern große Freude - schließlich wird das Lernen im Schulgebäude für kurze Zeit gegen das Entdecken und Lernen in einer anderen Umgebung getauscht.

Eine Wattwanderung gehört auf Norderney dazu!

Die Nordsee ist ein tolles Ziel für eine Klassenfahrt!

Am Strand Burgen bauen, Muscheln sammeln...

Das Meer ist einfach klasse....

 
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Kooperationspartner



"Reichshofer - Traditionen"
Wiederkehrende Feste und Veranstaltungen

Einschulungsfeier

Das Schuljahr beginnt immer mit einem freiwilligen, ökumenischen Gottesdienst und der sich anschließenden Einschulungsfeier der 1. Schuljahre. An diesem Tag begrüßen die Kinder der Reichshof-Grundschule unsere neuen Schülerinnen und Schüler mit einem Luftballonspalier von der Kühlingstraße bis zu unserem Kastanienhof. Die dritten Klassen organisieren das Programm für die Aufführung, die vierten Schuljahre sind für die Cafeteria zuständig. Während die „i – Männchen“ ihre erste Schulstunde erleben, entspannen sich die Eltern, Großeltern und alle Anverwandten bei Kaffee und Kuchen.

Disco – Pause

Jeweils am letzten Schultag vor Ferienbeginn, das erste Mal im Schuljahr vor den Herbstferien, bauen wir unsere große Musikanlage auf dem Kastanienhof auf. Es ist „Disco-Pause“. Die Mädchen und Jungen dürfen in Vorfreude auf die Ferien tanzen, tanzen, tanzen...


Die Adventszeit und Nikolaus

In der Adventszeit werden sämtliche Räume und Flure weihnachtlich geschmückt. Jeden Morgen finden in den Klassen besinnliche Momente statt, bei denen Kerzen angezündet, Lieder gesungen und Geschichten vorgelesen werden. Natürlich gibt es auch Adventskalender mit kleinen Überraschungen. 

An den Montagen im Advent treffen sich alle Kinder der Schule mit den Lehrerinnen und Lehrern in der Pausenhalle, um mit instrumentaler Begleitung Adventslieder zu singen. Einige Kinder treten dort auch als „Solokünstler“ auf - sei es musikalisch oder  literarisch.

Am 6. Dezember, ggf. kurz davor oder danach, besucht uns jedes Jahr der Nikolaus in Begleitung seines Knechts Ruprechts. Sie bringen Stutenkerle für jedes Kind mit, die der Förderverein spendet. In den Klassen liest der Nikolaus aus seinem goldenen Buch vor, und die Schüler und Schülerinnen singen Adventslieder oder tragen Gedichte vor. 

Teilweise veranstalten die Klassen Advents- oder Weihnachtsfeiern, bei denen die Familien eingeladen werden. Dort werden Weihnachtslieder gesungen, kleine   Stücke und Gedichte gehört und /oder auch in netter Atmosphäre Kaffee getrunken und Kuchen gegessen werden.

Jedes Jahr besuchen Kinder unserer Schule das Weihnachtsdorf auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt. Dort wird gebacken und gebastelt in besonders hübscher und stimmungsvoller Umgebung. 

Wenn Kinder in ihren Klassen besondere Stücke erarbeitet und im „kleinen“ Kreis einer klasseninternen Feier aufgeführt haben,  geben wir Ihnen die Gelegenheit, auch die anderen Kinder in den Genuss ihrer Vorstellung kommen zu lassen. Hierzu  bieten wir dann mehrere Termine in der Aula an, die von den anderen Klassen besucht werden.  


Karneval

Jedes Jahr an Karneval wird unter einem Motto in der Reichshof-Grundschule am Rosenmontag gefeiert. Das Kollegium sammelt schon lange vor dem Termin Vorschläge und stimmt darüber ab, was sich anbieten würde. Im Mozart-Jahr waren wir beispielsweise „Mozart und sein Gefolge“, auch als Gartenzwerge konnte man die Lehrerinnen und Lehrer schon bestaunen. Im Jahr 2009  verkleideten wir uns als  „Rocker, Punker und Grufties“ – ganz gegensätzlich zu „Eine feine Gesellschaft“ im Jahre 2008. Die Kostüme der Schüler und des Kollegiums sind oft sehr ausgefallen und bieten reichlich Gesprächsstoff.

Ein besonderes Highlight ist die Polonaise des Kollegiums: Unter musikalischer Begleitung bewegen sich die ( kaum zu erkennenden, verkleideten, Kolleginnen und Kollegen ) durch die Pausenhalle zum Altbau. Von dort aus gehen wir mit „Helau“ und  zur großen Belustigung unserer Eltern und Kinder über den gesamten Schulhof zum Eingang des Neubaus.

Es wird fleißig geraten, welche Person denn wohl die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer sein k ö n n t e .

 An diesem Tag verbringen die Kinder drei Stunden in der Schule, davon mindestens eine Stunde in der Sporthalle. Dort bieten wir unterschiedliche Programm für die ersten und zweiten, bzw. für die dritten und vierten Jahrgänge an. Manchmal laden wir auch Gäste ein : Die Gruppe Trianon Forte war bereits zweimal in der Schule und sogar eine Coverband mit den neuesten Hits ist bei uns aufgetreten. Es wird getanzt, gesungen, gespielt und gelacht.

Projektwochen
Im Laufe der Zeit an unserer Schule erlebt jedes Kind eine Projektwoche. Der Klassenverband wird aufgelöst und die Mädchen und Jungen dürfen eine ganze Woche lang an dem Thema arbeiten, das sie am meisten interessiert. Die Präsentation der Projekte findet am Ende der Woche, jeweils an einem Freitag Nachmittag  im Rahmen eines Festes statt.  Die Kinder stellen ihre Ergebnisse vor, es werden Aufführungen geboten, etc.. Für das leibliche Wohl wird durch eine Cafeteria gesorgt, die unsere Elternschaft tatkräftig unterstützt. Die Projektwochen der vergangenen Jahre fanden zu folgenden Themen statt : „Kunterbunter Reichshof – Frühling“ und  „Afrika“.

Schulfeste
Innerhalb der vier Grundschuljahre bei uns gibt es unter jeweils einem anderen Motto ein riesengroßes Fest an unserer Schule. „ Festival der Sinne“ ( Sinne wecken- Wahrnehmung fördern ) lautete z.B. das Thema eines Schulfestes in vergangener Zeit. An das letzte Jahr, 2008, erinnern wir uns besonders gerne, weil wir kurz vor Weihnachten  das große Schulfest „Himmlischer Sternenzauber“ veranstaltet haben. Das Harfenkonzert, die afrikanischen Trommler, Weihnachtstee und Kinderglühwein, das Theaterstück „Die Konferenz der Sterne“,  unsere „Himmelspost“, die zahlreichen Bastelangebote wie „Kerzenkunst“ und „Weihnachtslichter“ sind vielen in bleibender Erinnerung. Es war einfach wunderschön.

Das Nachbarschaftsfest

Jeweils am 1. Mai findet auf unserem Schulgelände ein Nachbarschaftsfest statt. Dort stellen sich Brackeler Vereine und Institutionen vor. Es gibt zahlreiche Aufführungen und interessante Stände zu vielfältigen Themen. Die Kindertageseinrichtung „Sternschnuppe“, die Polizei, Brackeler Vereine, unser Förderverein, die Falken, und und und .... sind in jedem Jahr dort vertreten. Es gibt auch immer eine Tombola mit hübschen Gewinnen.

Kindertrödelmarkt mit Info-Ständen für unsere neuen Schulkinder
Jedes Jahr im Sommer dürfen die Schüler der 2. und 4. Schuljahre ihren Trödel auf unserem Schulhof verkaufen, und die anderen Klassen kaufen ein. Dieser Tag ist bei allen sehr beliebt, und der ein und der andere freut sich über ein Schnäppchen. An diesem Tag laden wir immer unsere neuen Schulanfänger ein, die dann nach den Sommerferien unsere Schule besuchen. Es gibt einen großen Info-Stand mit den zukünftigen Klassenlehrerinnen und –lehrern. Der Förderverein  überreicht unseren neuen Schulkindern das Reichshof – T-Shirt. Schließlich gehören alle „Neuen“ ja bald dazu. Auch die OGS ist mit einem Stand vertreten und steht für sämtliche Fragen zur Verfügung. Natürlich ist auch reichlich für das leibliche Wohl gesorgt.

Spiel – und Sportfest
Im Sommer finden unsere Bundesjugendspiele im Rahmen eines „ Spiel- und Sportfestes“ statt. Jedes Kind, das in den Disziplinen Laufen, Werfen und Weitspringen mitgemacht hat, erhält eine Urkunde. Besonders sportliche Schüler und Schülerinnen werden durch Sieger- oder Ehrenurkunden ausgezeichnet. Zusätzlich gibt es immer einen Spaßparcours auf dem Schulhof. Die Kinder dürfen frei wählen, welche Station sie zuerst erledigen möchten.  Eltern aus den einzelnen Klassen stempeln den Stationspass, den jedes Kind an diesem Tag erhält, ab. Auch hier gibt es natürlich tolle Urkunden!


Abschied von der Grundschulzeit

Wenn unsere Viertklässler unsere Schule verlassen und auf die weiterführenden Schulen gehen, fällt uns der Abschied schwer. Wir haben vier Jahre unseres Lebens gemeinsam verbracht, wir haben unsere Stärken und Schwächen kennengelernt, wir haben gemeinsam Höhen und Tiefen des Schulalltags erlebt.

Am letzten Schultag vor den Sommerferien bedanken und verabschieden wir uns, indem wir ein langes Spalier bilden vom Ausgang des Altbaus bis zum Ende unseres Kastanienhofes. Kinder und Lehrerinnen/ Lehrer der vierten Schuljahre gehen ihren letzten Weg von der Grundschule durch dieses Spalier. Dazu läuft traditionsgemäß „Time to say Goodbye“ aus unserer Musikanlage. Ein beeindruckender Moment, ein trauriger Moment, der immer wieder daran erinnert, wie schnell die Zeit vergeht...


Der Sportplatz bietet viel Platz für das Spiele- und Sportfest...

Die Wettkämpfe machen den Kindern viel Spaß!

Auch an der Sprunggrube ist viel los...

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